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Ajax-Programmierung - Web 2.0

Vom Web 2.0 und Ajax wird zurzeit viel geredet, vielleicht sogar zuviel. Und die von Google eingeführte Vorschlagsfunktion namens Google Suggest wird immer wieder als leuchtendes Beispiel angeführt. Doch soll es das schon gewesen sein mit dem Wunderwerk neuester Technologie – made by Ajax in der neuen Internetwelt „Web 2.0“?

YouOS ist ein vollständiger Arbeitsplatz im Browser, quasi ein Betriebssystem für den Browser, das von vier amerikanischen Studenten entwickelt wurde. Die Ajax-Anwendung bietet alles, was der optisch orientierte Anwender aus der Desktop-Welt kennt: Webbrowser, Texteditor und Dateimanager, insgesamt mehr als 250 Programme. Um YouOS nutzen zu können, muss man sich registrieren; wer nur seine Neugierde befriedigen stillen möchte, steuert den Demo-Modus an.

Nach einer Registrierung kann ganz normal gearbeitet werden: in einem Rich-Text-Editor lassen sich Texte verfassen, auf der virtuellen Festplatte speichern oder als PDF exportieren. Ein E-Mail-Client gehört ebenfalls zur Standard-Installation, während weitere Anwendungen nachinstalliert werden müssen. Das wichtigste Kriterium für die meisten Anwender: ihr eigenes Hintergrundbild. Auch das lässt sich individuell einstellen. Beim Abmelden von YouOS werden die Einstellungen der aktuellen Sitzung gespeichert, sodass nach der nächsten Anmelden wieder alle Einstellungen und Programme bereitstehen. YouOS arbeitet im Internet Explorer und Firefox; es ist – zweifellos - eine wahre Spielwiese für Entwickler und Inspirationen.

In diesen Zusammenhang fügt sich das neue Entwicklerbuch für Web 2.0 aus dem Verlag Addison-Wesley perfekt ein. Die Autoren Dave Crane, Eric Pascarello und Darren James führen Neulinge wie Profis in vier Teilen von den Ajax-Grundlagen bis zu konkreten Anwendungsbeispielen ein: Während Sie im ersten Teil erläutern, was Ajax ist und warum es eine sinnvolle Ergänzung zu den eigenen Entwicklungswerkzeugen bildet und man die Werkzeuge kennen lernt, geht es im zweiten Teil um die Kerntechniken, mit denen man Ajax-Anwendungen zum Laufen bringen. Der dritte Teil baut auf diesen Grundlagen auf und erklärt, wie von einer Rohversion bis zur produktionsreifen Software vorzugehen ist.

Im Anschluss an die Erläuterung von Sicherheits- und Performance-Fragen entwickeln die Autoren im vierten Teil des Buches fünf Praxisprojekte - von der Formularfeld-Auto-Vervollständigung à la Google Suggest bis hin zur kleinen Portallösung mit dem Look-and-Feel einer Desktop-Anwendung, womit sich der Kreis zu YouOS wieder schließt.

Die Zielgruppe sind professionelle Entwickler, aber auch solche, die die Disziplin besitzen, es zu werden. Die Autoren zeigen immer wieder auf, wie gezielt diszipliniert und schlank programmiert wird. Dass sie die Ajax-Entwicklung von Anfang an begleitet haben, merkt man an ihren klaren und fundierten Erklärungen– ohne Schnörkel kommen sie stets auf den Punkt.

In den einzelnen Kapiteln wird eine Autovervollständigungsfunktion ebenso entwickelt wie ein RSS-Feed-Reader, wobei immer Wert darauf gelegt wird, Ajax effizient einzusetzen und eine nahtlose Interaktion zwischen Client und Server sicherzustellen. Die Anhänge des Werks geben einen Überblick über Werkzeuge und Tricks für Ajax-Entwickler, leisten Java- und C-Programmierern Hilfe beim Einstieg in JavaScript und fassen die verfügbaren Frameworks und Toolkits zusammen.

Jeder, der auf den Zug der Ajax-Entwicklung aufspringen will, ist mit dem Buch bestens bedient, denn es ist nicht nur ein (großes) Juwel. Zumindest momentan kann es für sich beanspruchen, die Bibel der Ajax-Entwickler zu sein. „Ajax in action“ (ISBN 3-8273-2414-9) ist 696 Seiten schwer und kostet 49,95 Euro. Die im Buch verwendeten Codes stehen zum Download auf auf der Verlagsseite bereit.

Externe Links:

Autor: Niels Gründel - 17.09.2006





Datenweitergabe an USA?

ADAC als Datenschützer

Ajax in action

 
 

 
 
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