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Unblutiger Google-Kampf

Niels Gründel
Google als Spielkonsole? Das ist dank Google-Whacking nichts Neues. Wer an einer nicht ganz so ernsthaften Recherche interessiert ist, sollte sich mit dem Popularitätsringkampf via Google beschäftigen. Unblutiger als der Fight im Ring ist der allemal.

Google ist der Eckpfeiler im schier endlosen Datenmeer und betätigt sich dabei als ordnende Kraft des Internets sowohl in politischer als auch ökonomischer Hinsicht. Nicht zum Wohle aller versteht sich, denn viele kämpfen ununterbrochen für ein besonders gutes Ranking bei Google - mit allen lauteren und manchmal auch mit unlauteren Mitteln. Denn nichts, so die Annahme, verspricht mehr Aufmerksamkeit und Einnahmen als eine Top-Position in der Top-Suchmaschine des Webs.
Den Irrsinn dieses ständigen Wettlaufes gegen das Ranking hat niemand besser auf den Punkt gebracht als das französische Projekt Googlefight. Die Idee: Googlefight lässt Suchbegriffe gegeneinander antreten.



Friede, Freude, Google


Zwei Begriffe – ein Sieger. Und zwar in der ersten Runde, quasi durch K. O. Wer mehr Fundstellen im (Google-)Web aufweist, hat gewonnen. So einfach ist das.
Langanhaltende Diskussionen (in den Foren des Internets) lassen sich dadurch verkürzen, Kriege vermeiden, kulinarische Zwiegespräche auf das Wesentliche – den Genuss – beschränken. Ach, wie einfach ist die Google-Welt!



Beispiele gefällig?


Köln gegen Düsseldorf (2,58 Mio : 2,04 Mio)
McDonald´s gegen Burger King (872.000 : 692.000)
Rotwein oder Weißwein? (480.000 : 283.000)
PHP oder ASP? (130 Mio : 115 Mio)
ARD oder ZDF? (1,35 Mio : 1,14 Mio)



Google-Kunst


Inspirieren von der besonderen Art des Kampfes ließ sich auch der Frankfurter Künstler Andreas Gärtner. In einer Radierung vertauscht er „das digital unendlich Reproduzierbare mit der Einzigartigkeit eines Originals. Die Schnelllebigkeit und Informationsflut des Internet wird somit durch eine tradierte Technik konterkariert.“ Seine Arbeit geht über einen Zeitraum von einem Jahr: „Seit April 2003 beobachte ich die Eintragungen in der ‚Hall of Fame‘ bei ‚www.googlefight.com‘. Die für mich besten Fights wähle ich noch bis April 2004 aus und nehme den Text als Grundlage für die Radierungen. Das heißt, alle Fights sind nicht von mir ausgewählt, sondern bereits von anderen gemacht worden.“

5.1.2004






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